Borderline Selbsthilfegruppen

... in Berlin

Borderline Betroffenen Gruppe

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Die Betroffenen Selbsthilfegruppe in Berlin besteht seit 2014 und trifft sich immer freitags, alle 14 Tage in der Zeit von 17:00 – 18:30 Uhr im St. Joseph Krankenhaus

Die Termine 2018 und den Wegweiser finden Sie   hier

 

Dieter Milbrandt

E-Mail: dieter.milbrandt@grenzgaenger-shg.de

Vor neun Monaten hörte ich einen Vortrag zum Thema „ Borderline“

Nach 30 Jahren Therapie wegen Depressionen, narzisstischen Persönlichkeitsstörungen und Ähnlichem, war dieser Vortrag ein Türöffner für mich.

Katrin, die ich gar nicht kannte, erzählte mir Geschichten aus meinem Leben.
Das war der erste Kontakt zur Selbsthilfegruppe. Seitdem erfahre ich immer mehr, auch durch plötzlich stattfindende Selbsterfahrungen die ich kaum/gar nicht steuern kann,

Wer Ich Bin – Was Ich Bin – Warum Ich Bin

Für mich ist Borderline eine Offenbarung und die Menschen in der Selbsthilfegruppe sind mir wichtig geworden. Aus jedem Treffen nehme ich etwas mit das mir wieder eine Tür öffnet.

Vor ein paar Monaten übernahm ich Verantwortung und leite seit dem ab und an die Selbsthilfegruppe, weil mir die Gespräche mit den Betroffenen einfach wichtig sind und die Erfahrung eine Gruppe zu leiten ist großartig (Im Moment übe das ich noch.)

„Ich weiß nicht wo mich das Alles noch hinführt, aber wenn die Welt nicht untergeht, erwarten mich noch großartige Zeiten.“

 

Katrin Zeddies

E-Mail: katrin.zeddies@grenzgaenger-shg.de

„Als ich selbst noch in großer Not war, konnte ich mit Gruppengesprächen über Borderline nie etwas anfangen. Heute schätze ich die Gruppe ungemein, um weiter an der Herausforderung Borderline zu wachsen und Fertigkeiten zu erinnern, die vielleicht ab und an verschütt gehen.

Seit September 2014 gibt es nun diese Gruppe. Ich nehme gern teil und freue mich immer wieder über so viel Kontinuität. Wir beginnen jedes Treffen mit einer Achtsamkeitsübung und besprechen nach der Blitzlichtrunde thematisch frei, was uns aktuell bewegt. Wir tauschen Lösungsmöglichkeiten aus, teilen Ansichten und unterstützen uns gegenseitig in dem möglichst selbstfürsorglichen Umgang mit der Störung.

Dieter und ich freuen uns über rege Teilnahme. Die Gruppe ist offen.

„Kommt vorbei und schaut einfach, ob das was für Euch ist.“

Borderline Angehörigen Gruppe

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Juliane Föhr und Ingrid Zeddies bieten ab Januar 2018 einmal im Monat gemeinsam die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Borderline an: 17:00 – 18:30 Uhr im St. Joseph Krankenhaus

Die Termine 2018 und den Wegweiser finden Sie  hier

 

Ingrid Zeddies

E-Mail: ingrid.zeddies@grenzgaenger-shg.de
Mobilfon: 0172 9 78 98 09

„Ich gehe mit Dir durch dick und dünn …“

… ist ein schöner, und wenn er aufrichtig gemeint ist, sehr gut gemeinter Satz. Doch Borderline kann alle, die damit zu tun haben, an den Punkt bringen, an dem man gar nicht mehr weiß, was man eigentlich will und meint und wer man ist. „Eigentlich“. Weil sich zuweilen auch alles überschlägt, auf einen einprasselt, und alles, was man fühlt diesbezüglich so durcheinander gewirbelt wird wie Kleidungsstücke im Schleudergang einer Waschmaschine.

Als Betroffener und angehöriger Partner weiß ich das sehr gut. Wie sich all das anfühlt, was es auslöst und wie selbstzweifelnd und sprachlos einen all das machen kann. Und um genau dieser „Sprachlosigkeit“ einen Raum zu geben, in dem sie artikuliert werden kann. Mit Hinblick auf einen alltagstauglichen Umgang für „all das“ zu finden, der versteht und handeln kann, ohne dass man sich in alle dem selber verliert, engagiere ich mich für diese Selbsthilfegruppe.

Denn Borderline begleiten heißt nicht zwangsläufig „co-abhängig“ sein, bzw. immer wieder „Grenzen überschreiten“, von denen man nicht sicher weiß, wo sie denn eigentlich liegen.

„Über rege Beteiligung freue ich mich.“

 

Juliane Föhr

E-Mail: juliane.foehr@grenzgaenger-shg.de

„Ich möchte mich in kurzen Sätzen ein wenig vorstellen. Mein Name ist Juliane und ich bin im Jahr 1988 geboren.

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass viele Borderliner Probleme mit Angehörigen haben und umgekehrt auch Angehörige mit ihren Betroffenen. Ich glaube, dass die größten Probleme darin bestehen, dass die Verständigung zwischen Betroffenen und Angehörigen sehr schwierig ist.

Wenn ich mit Angehörigen von Betroffenen spreche, kann ich ihre Fragen objektiver und neutraler beantworten, als bei meinen eigenen Angehörigen. Auch habe ich festgestellt, dass fremde Angehörige mich schon öfter Dinge gefragt haben, die sie ihren Betroffenen nicht fragen.

Nach meiner Erfahrung liegt das daran, dass beide Seiten Fragen und Antworten aus Angst, dem anderen weh zu tun, ihn zu verlieren oder die Beziehung zu belasten, vermeiden. daher haben beide Seiten Schwierigkeiten, sich selbst und den anderen zu verstehen.

„Gerne möchte ich in der Angehörigen-Selbsthilfegruppe dazu ermutigen und dazu beitragen, dass die Angehörigen sicherer im Umgang mit sich selbst und mit den Betroffenen werden.“

Aktuell in Berlin

IHDZ Logo„Ich hör dir zu“

Beratungsangebot im Zweiergespräch

 

Freitags in der Zeit von 13:30 – 16:30 Uhr
Anmeldung per Mail ist erwünscht: katrin.zeddies@grengaenger-shg.de

Die aktuellen Termine und den Wegweiser finden Siehier

 

Borderline Fachsymposium

zum Thema Trialogische Vernetzung im Bereich der  Borderline-Persönlichkeitsstörung

 

Zum ersten Mal in Berlin, fand am 2. Juni 2017 auf Initiative von Sabine Thiel, Initiatorin des Borderline-Netzwerkes und des Vereins Grenzgänger e. V., das Symposium „Trialogische Vernetzung im Bereich der Borderline-Persönlichkeitsstörung“ im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee statt. Gemeinsam geplant und organisiert von Sabine Thiel und Dr. med. Iris Hauth, der ärztlichen Direktorin des Hauses.

Es war eine erfolgreiche Veranstaltung, die im Jahr 2018 wiederholt wird. Die Planung läuft …

 

Wer mehr wissen will über Inhalte und Referenten kann sich auf der „BLP“ Homepage informieren!